Über meine Bilder


Aquarelle entstehen meist vor Ort, manchmal auch nach schnellen Skizzen, oder wenn nicht anders möglich nach Fotos, wie die Bilder vom Großglockner. Vom Anblick der Gruppe um das Wiesbachhorn konnte ich nicht genug kriegen, die musste einfach gemalt werden.

Am Blatt selbst beginn ich gleich mit Farbe, eine „Vorzeichnung“ gibt es nicht. Meine Bilder sind Ausgleich zum beruflichen Alltag hinter dem PC, zeugen von meiner Naturverbundenheit. „Feldstimmung“ war nur ein flüchtiger Blick auf die faszinierende Landschaft Kataloniens, die sanften Hügel in Ockertönen, dazwischen Oliven.

Landschaftslinien, die mich ansprachen, die die Idee zu einem Motiv im Kopf entstehen haben lassen.

 

Meine Ölbilder hingegen erzählen von den Dingen die mich berühren, Erfahrungen die ich aufarbeiten (muss). Da passieren Skizzen auf der Schreibtischunterlage, in der Zeitung am Frühstückstisch, Formen, Figuren… bis ich plötzlich weiß, wie das Bild sein könnte.

Beim Malen greif ich dann instinktiv zu bestimmten Farben, welche von den Skizzen oft stark abweichen, so entstehen meine Seelenbilder. Z.B. hat mich die Niederschlagung der friedlichen Demonstration der Mönche in Birma im Herbst 2007 sehr berührt.

Der Mönch am Thorung La, nach einer Bergreise in Nepal (2002), erzählt vom Frieden, den dieses Land ausstrahlt, trotz bitterer Armut, von der Weite von Mustang, vielleicht auch von den Mühen des Aufstiegs.

 

In „Zerrissen“ wiederum beschäftige ich mich mit der Zugehörigkeit – besser gesagt, sich nirgends wirklich daheim zu fühlen – (noch) keine Grazerin zu sein, aber auch in er Obersteiermark nicht mehr wirklich daheim zu sein. „Gehen und bleiben (müssen)“, hat den Bergtod meiner Schwester zum Inhalt, dabeizusein, selbst abzustürzen und dann zurückbleiben.

 

In der Galerie finden Sie eine Auswahl meiner Bilder, kategorisiert nach der Maltechnik.